Fahrradweg "Ring von Kurtuvėnai"

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Kurz über die Route
Durchschnittlich
32 km
2.5 h.
Route Oberfläche
100% Schotterstraße

Route: Bubiai-Kurtuvėnai-Naisiai-Jautmalkė-Pageluvis-Mirskiškė-Bubiai. Der Radweg ist von mittlerem Anspruch. Teilweise fährt man sandige Waldsteige und –Pfade    entlang, hier wird eine Gesamthöhe von 350 Metern in einem Kreis (33 km) überwunden. 

Die ersten Kilometer der Route werden den asphaltierten Radweg, zu jener Zeit gebaut, als Šiauliai noch die Fahrradstadt genannt wurde, entlang gefahren. Es ist einer der ersten Radfahrwege in Litauen. Bei dem 8. Kilometer erwartet Sie ein eindrucksvoller Abhang mit   einem Ausguck. Vom Hügel herunter sieht man gut den Sonnenuntergang und das Städtchen Kurtuvėnai.

Weiter erstreckt sich der Radweg durch alte, heutzutage nur wenig benutzte Wege. Man erzählt sich, dass der Großfürst von Litauen Vytautas der Große zu den Samogitiern zu Verhandlungen durch diese Gegend wanderte. Im XIX. Jahrhundert wanderten hier die Bücherträger durch.

Im Kilometer 15 steigt der Weg auf seinen Höhepunkt an- circa 180 Meter über dem Meeresspiegel. Die Steigung wird recht viel Ausdauer abverlangen, dafür ist die Abfahrt zur Siedlung Vainagiai sehr lustig.

Bei Kilometer 16 kommt man dem schwierigsten Hügel in Richtung Gordai entgegen.

Bei Kilometer 17 lauert eine ungewöhnliche Bewährungsprobe – ein von Bibern errichteter Damm. Nur die tapfersten fahren über ihn, ohne von den Fahrrädern abzusteigen.

Bei Kilometer 18 wendet sich der Weg zu einem traditionellen samogitischen Gehöft, in dem die Direktion des Regionalparks Kurtuvėnai die Naturschule Jautmalkė errichtet hat. In den hier neben wogenden Mooren brüten Kraniche, in den Teichen lassen sich die Schwäne, Wasserhühner und Enten nieder, nachts toben die Fledermäuse herum.

Weiter zieht sich die Route an den Ufern der Seen und Kleinseen Bijotė, Barsukynas, Geluva, Dubukas und Šermukšnynas noch sieben Kilometer entlang. Am See Bijotė fanden zähe Kämpfe des II. Weltkriegs statt. An sie erinnern noch die Reste von Verschanzungen und das in dem See versunkene deutsche Flugzeug, das man tauchend besichtigen kann. Der schwerste Teil des seereichen Abschnitts sind enge Fußpfade der Fischer.

Die letzten 7 Kilometer des Radweges sind die von Schiläufern, Orientierungssportlern sowie Motorradfahrern beliebten Orte. Eingeschnittenes Gelände, schöner Wald, gemütliche Einzelgehöfte... Das Seegebiet Bijotė und Bubiai wird mit einem alten, aber ziemlich graden Weg verbunden, nur ganz am Ende des Weges wartet eine steile, windige Bobbahn- Steigung. Im Winter ist es sehr lustig hier zu rodeln, aber diesmal muss man mit dem Fahrrad raufkommen. Für die Beharrlichsten wird es wirklich sehr interessant sein, die Bergfahrradstrecke, wo die Meisterschaften Litauens schon zweimal stattfanden, zu überwinden.

 

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